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Politik in der Schule - Alexander Radwan besucht das BSZ Miesbach
"Wir möchten das demokratische Bewusstsein unserer Schülerinnen und Schüler fördern und unsere Auszubildenden bestärken, sich politisch zu engagieren." so Martin Greifenstein, Schulleiter des BSZ Miesbach. Aus diesem Grund lädt die Schule jedes Jahr Politiker ein, die mit den Schülern über aktuelle Themen diskutieren. Diesmal besuchte Alexander Radwan, Bundestagsabgeordneter der CSU, die Berufsschule Miesbach, um mit Auszubildenden der 10. und 11. Klassen aus dem Großhandels- und Büromanagement ins Gespräch zu kommen über die aktuellen Ereignisse. Nach einer kurzen Vorstellung seines Lebenslaufes berichtete der Politiker zunächst über den Krieg Russlands in der Ukraine aus Sicht des Bundestages. Besonders das Thema Waffenlieferungen und die damit verbundene "Einmischung" Deutschlands diskutierte er mit den Schülerinnen und Schülern kontrovers. Aber nicht nur der Krieg beschäftigt die jungen Leute. Auch der Umgang mit Flüchtlingen, die hohe Inflation, die Energieversorgung und -sicherheit in Deutschland, die gleichgeschlechtliche Ehe und die teils sehr hohe Erbschaftssteuer auf Immobilien - zu all diesen Themen stellten die Schüler dem Bundestagsabgeordnetetn Fragen, die er dann aus seiner Sicht erläuterte. Zum Abschluss forderte Alexander Radwan die Auszubildenden auf, aktiv für die Demokratie in Deutschland einzutreten und er machte ihnen bewusst, dass diese auch verteidigt werden muss, wenn sie von innen oder außen gefährdet wird.
"Es ist bereichernd, die Möglichkeit zu haben, einen Politiker persönlich zu treffen, seine Lösungsvorschläge zu unseren Fragen zu hören und auch verschiedene Meinungen zu bestimmten Themen auszuhalten." Hierin waren sich die Auszubildenden einig.
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Europapolitik - was geht mich das an?
Zu diesem Thema nahm ein dafür zusammengestelltes Medienteam der HT11A, Schreiner im 2. Ausbildungsjahr, einen Podcast mit der Europaabgeordneten Maria Noichl aus Rosenheim auf. Der Podcast ist der Beitrag der Klasse zum Wettbewerb "Politikverdrossenheit - nein danke!" zu dem der Landesschülerrat Bayern aufgerufen hatte.
Maria Noichl berichtete als Europaabgeordnete über ihren Arbeitsalltag, ihre Schwerpunktthemen im Parlament und zeigte den Schülern anhand des Verbraucherschutzes wie Europapolitik die Bürger direkt betrifft.
Zu Themen wie das landwirtschaftliche, EU-weite Höfesterben, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, europäische Verteidiungsfähigkeit und Privatisierung von z.B. Trinkwasser nahm die Abgeordnete Stellung und schilderte den Schülerinnen und Schülern lebhaft und anschaulich ihre Ideen und Sichtweisen sowie die Lösungsansätze im EU- Parlament.
Im Anschluss an die Aufnahme des Podcast fand eine allgemeine Diskussion mit allen Auszubildenden der HT11A statt. Hier zeigte Frau Noichl unter anderem mit dem Vergleich "Die EU ist wie ein Melkschemel" die verschiedenen Rollen und Zusammensetzungen des Europaparlaments, des Europäischen Rats und der EU Kommission auf. Sie zeigte den Schülern, dass auch diese Organe untereinander sich nicht immer einig sind, z.B. wenn es um die Frage der Tagungsorte des EU-Parlaments geht. Das EU-Parlament würde diese gerne ausschließlich auf einen einzigen Tagungsort beschränken - Brüssel oder Straßburg, nicht mehr beides. Der Europäische Rat ist hier aber dagegen.
Weiterhin beantwortete Frau Noichl Fragen der Klasse zu ethisch problematischen internationalen Viehtransporten, zu aktuellen Beitrittsgesuchen von potenziellen Mitgliedstaaten sowie zur problematischen Energieversorgung in Deutschland.
Nach ca. 2,5 Stunden endete ein gelungener Besuch, bei dem die Schüler Politik aus nächster Nähe erleben konnten.
Journalismus hautnah erlebt
Wo informiere ich mich am besten über Cornona? Woher bekomme ich verlässliche Infos über den Krieg in der Ukraine?
Im Hinblick auf das aktuelle Zeitgeschehen hat sich das Medienverständis und das Medienvertrauen vieler Schüler und Schülerinnen stark verändert. Es wird durch die Medienvielfalt und vor allem durch den wachsenden Einfluss vieler sozialen Medien immer anspruchsvoller, an objektive und verlässliche Informationen zu kommen.
Unter dem Motto "Medienbildung durch direkten Kontakt mit Medienmachern" besuchte der bekannte Journalist Dieter Dorby vom Miesbacher Merkur einige Klassen des BSZ Miesbach. Herr Dorby gab einen authentischen Einblick in die Arbeit eines Journalisten, was die Auszubildenden sehr beeindruckte. Wie erkenne ich Fake News? Wie kann ich sichere Quellen finden? Wie funktioniert eine fundierte Internetrecherche? Wie arbeitet eine Redaktion überhaupt?
Viele dieser Fragen klärte Herr Dorby mit den Auszubildenden. Die Schüler der teilnehmenden 10. und 11. Klassen der Schreiner, der Hotelfachleute und der Mechatroniker reflektierten ihren Medienkonsum kritisch und erkannten, dass schnelle und leicht zugängliche Informationen nicht immer die glaubwürdigsten sind.
Der Deutschunterricht sowie auch die schulweite Durchführung des Bayerischen Medienführerscheins knüpft hier an und schult unter diesem Gesichtspunkt Themen wie den richtigen Umgang mit sozialen Medien, Datenschutz, Urheberrecht und vieles mehr.
Musikpädagoginnen machen „Creative Studies“ im schwedischen Umeå
Erasmus+ Musikpädagoginnen machen „Creative Studies“ im schwedischen Umeå
Im schwedischen Ausbildungssystem studieren „Förskollärare“ (also „Vorschullehrer“, in Teilen entsprechend unserer Erzieher*innen) nicht an einer Fachakademie, sondern einer Universität. Um zu erleben, wie kreative Fächer wie Musik- oder Theaterpädagogik dort unterrichtet werden, besuchten zwei Musikpädagoginnen der FakS Miesbach Ende Mai 2022 für mehrere Tage den beeindruckenden Campus der Universität Umeå in Nordschweden. In vielen Gesprächen mit den Kolleg*innen vor Ort gewannen sie Einblick in das schwedische Ausbildungssystem, die Kultur, aktuelle Forschung und die Lernatmosphäre.
Praktischen Austausch gab es im Musik- und Theaterunterricht: Die Miesbacher Musikpädagoginnen lernten gemeinsam mit den schwedischen Studierenden einige schwedische Kinderlieder kennen – vom „Varmkorv-Blues“ (Hot-Dog-Blues) bis zur schwedischen Variante von „Töff-töff-töff die Eisenbahn“. – Im Gegenzug brachten sie den schwedischen Studierenden den bayerischen „Kikeriki“ als Mundartlied, Kreis- und Paartanz bei, mit der Erkenntnis: schwedische Hähne krähen „Kukrukuu!“
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Planspiel Börse – 1. Platz geht an die Berufsoberschule Miesbach
Im Fach Sozialwirtschaft und Recht stellten die Schülerinnen und Schüler der BOS13 im Rahmen des Wettbewerbs „Planspiel Börse“ ihre Wertpapierkenntnisse unter Beweis. Das Team „Lucky Charm“ von Silvia Brandl, Matthias Brunner und Diana Zimmer unter Anleitung von Frau Gschrei ging als erstplatziertes Siegerteam unter den 120 registrierten Schülerteams im Einzugsgebiet der Sparkasse Miesbach-Tegernsee hervor. Sie konnten ihr Kapital innerhalb des ca. 4-monatigen Wettbewerbszeitraums um 7,74 % steigern, was einer Jahresrendite von ca. 23 % entspricht. Davon sind aktuelle konservative Sparprodukte meilenweit entfernt und auch aktiv gemanagte Fonds fuhren weitaus schlechtere Renditen in dieser Zeit ein. Die Lernenden erhielten einen kleinen Geldpreis.
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FAKEV ist Partnerschule Verbraucherbildung Bayern 21/22
Fit für den Alltag sein – dafür brauchen Schülerinnen und Schüler Wissen und Kompetenzen insbesondere in den Themenbereichen Finanzen, Medien, Umwelt und Ernährung, kurz: Verbraucherbildung.
Mit diesem Thema haben sich die Studierenden der Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement beschäftigt und am Wettbewerb PARTNERSCHULE – Verbraucherbildung Bayern 2022 teilgenommen. In Fach Ernährung und Versorgung haben sich die Studierenden der Fachakademie 1 mit der Frage „Lebensmittel regional oder aus aller Welt – was kommt auf den Tisch?“ beschäftigt und dazu ein Simpleshow-Video erstellt. Hinsichtlich des Themas entschied sich die zweite Klasse der Fachakademie die aktuelle Problematik der Müllproduktion aufzugreifen. In Form eines Projekts unter der Leitung der Schülerin B. Blabsreiter wurde auch hier ein anschauliches Video erstellt, welches unter anderem praxisnahe Tipps zur Müllvermeidung beschreibt.
Die beiden Klassen dürfen sich nun über eine Prämierung ihrer Beiträge freuen und hoffen, mit ihren Beiträgen viele Menschen für das Thema Verbraucherbildung zu sensibilisieren.
Der aktuelle Auszeichnungsfilm des Bay. Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz finden Sie hier. (© 2022, VerbraucherService Bayern im KDFB e. V., umgesetzt durch Oliver Scholz (Oliver-Film); Nils Krebs und Raphael Schmidt)
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#Ausbildung in der Ernährung und Versorgung hautnah erleben
Am Freitag, den 20.05.22, konnten sich ca. 30 Schülerinnen und Schüler der Mittelschule und des Berufsvorbereitungsjahres von der vielseitigen Ausbildung zur/m Helfer/in bzw. zum/r Assistenten/in für Ernährung und Hauswirtschaft überzeugen. Das Basteln von eigenen Traumfängern und die Zubereitung von leckeren Frühlingsspießen und Kräuterlimonade bereitete den Lernenden sichtlich Freude. Schülerinnen unserer Schule informierten die Gäste über die angebotenen Module, Weiterbildungen und Projekte und gaben Kochtipps anhand der Kräuterpyramide. Zudem konnten die Neulinge bei einem virtuellen Ernährungsquizz gegeneinander antreten. Abschließend erhielten sie ein liebevoll gestaltetes Gastgeschenk, mithilfe dessen sie unsere Schule über den sonnigen und abwechslungsreichen Vormittag hinaus noch lange erinnern werden. Vielen Dank an alle für den gelungenen Vormittag!
Zur Anmeldung geht es hier!
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