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Podcast: Preisträger im Wettbewerb des Landesschülerrats
"Politikverdrossenheit - Nein danke!"- so hieß das Motto, unter dem der jährliche Wettbewerb des Landesschülerrats Bayern in diesem Jahr stattfand. Teilnehmen konnten Klassen aller Schularten mit kreativen Ideen, die zeigen, wie Politik an der Schule gelebt werden kann.
Auch das BSZ Miesbach beteiligte sich mit einer Schreinerklasse im 2. Ausbildungsjahr. Die Auszubildenden luden die SPD- Europaabgeordnete Maria Noichl ein und interviewten sie zu aktuellen Themen der Europapolitik. Dabei stellten die Schülerinnen und Schüler unter anderem Fragen zu Geschlechtergerechtigkeit, dem landwirtschaftlichen Höfesterben in der EU und der Verteidigungsfähigkeit Europas, zu denen Frau Noichl ausführlich Stellung nahm.
Dieses Interview wurde als 40-minütiger Podcast aufgezeichnet und als Wettbewerbsbeitrag eingesandt. Groß war die Freude dann über die Nachricht, dass das BSZ aus über 40 Teilnehmern zu den sechs Preisträgern zählte.
Der Landesschülerrat lud die Siegerteams zu einer individuellen Führung durch den Bayerischen Landtag mit anschließendem Mittagessen ein. Danach fand die Preisverleihung im Literaturhaus in München statt. Kultusminister Michael Piazolo würdigte die Siegerteams: "Mit eurem Engagement habt ihr eindrucksvoll bewiesen: Politikverdrossenheit gibt es bei euch nicht! Ihr gestaltet mit, ihr mischt euch ein und mach euch stark für eine lebendige Demokratie! Und ihr seid dabei unglaublich kreativ und wahre Organisationsprofis! Meinen Respekt und meinen großen Dank für eurer wertvolles Engagement!".
An die Verleihung der Siegerurkunden durch den Kultusminister erfolgte die Übergabe der Preise. Alle Teilnehmer erhielten einen Buchpreis sowie einen Geldpreis in Höhe von 500,00 € für ihre Schule.
Hier kann in Kürze der Podcast angehört werden
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Pädagogischer Tag 2022
In diesem Jahr stand das Thema Teambuilding-Gemeinschaft-Zusammenarbeit im Fokus des diesjährigen Pädagogischen Tags.
Um 9:00 Uhr startete unser Programm mit einem kleinen gemeinsamen Frühstück, gefolgt von einem kleinen Spiel zu Kommunikation und Zusammenarbeit. Anschließend verteilten sich die Kolleginnen und Kollegen in die einzelnen Arbeitsgruppen – Musik, Theater, Gestalten, Kochen und Teambuilding – um im Kreis der Kolleginnen und Kollegen etwas gemeinsam zu erarbeiten.
Die Gruppe Kochen erstellte für das Mittagessen einen Salat, pikante Fladenbrote sowie die Nachspeise. Beim Gestalten arbeiteten die Kolleginnen und Kollegen an einer Art Schachspiel für den Außenbereich - es nennt sich Wickinger-Schach - inklusive Spielanleitung, welches jetzt für schulische Aktivitäten zur Verfügung steht. Die Musikgruppe erarbeitete ein Medley aus drei bekannten Liedern und entwarf dazu einen Text, der humorvoll die Arbeit an der Schule darstellte. Im Theater-Workshop wurden zwei pantomimische Sequenzen eingeübt – untermalt durch Musik und einem selbst gestaltetem Gedicht. Unsere Arbeit an der Schule und zum gemeinschaftlichen Miteinander wurden in der Gruppe Teambuilding reflektiert und durch Legoinstallationen veranschaulicht.
Alle Arbeitsergebnisse wurden im Anschluss an das Mittagessen von den Gruppenmitgliedern vorgestellt und mit viel Applaus des Kollegiums bedacht. Es lässt sich feststellen, dass der Tag uns als Gemeinschaft wieder enger zusammen gebracht hat.
Ein herzlicher Dank geht an die Kolleginnen und Kollegen, die die Gruppenarbeiten vorbereitet und begleitet haben. Ihre Ideen haben diesen Tag zu einem wirklichen Erfolg gemacht!
BFS KI goes International
In diesem Schuljahr erfolgte die erste Auslandsmobilität von Lernenden der Berufsfachschule für Kinderpflege. Die Vorbereitung dieser Mobilität erfolgte im Rahmen eines sog. Vorbereitenden Besuchs. Hier wurden die Rahmenbedingungen des Praktikums unserer Schülerinnen zusammen mit unserer Partnereinrichtung Daisy Park in Malta abgestimmt. Ende September erfolgte dann der zweiwöchige Aufenthalt, der von den Kolleginnen Stauber und Huber begleitet wurde. Die Einrichtung war von der Qualifikation und dem Engagement unserer Schülerinnen sehr begeistert - und eine Fortsetzung dieser Kooperation ist für die kommenden Jahre angedacht. Ein besonderer Dank gilt Frau Stauber, die viel Zeit investiert hat, damit diese Fahrt möglich wurde.
Auch die Schülerinnen haben ein kurzes Resümee Ihrer Fahrt erstellt: Wir, Schülerinnen aus der BFS Kinderpflege 11, durften im Rahmen von Erasmus+ ein zweiwöchiges Praktikum in Malta absolvieren. Dort bekamen wir einen Einblick in die Einrichtung „Daisy Park“. Wir begleiteten die Kinder in der Krippe. In der Einrichtung konnten wir das Konzept und die Arbeitsweise kennenlernen. Daneben erkundeten wir die Kultur und erfuhren etwas über das Land. Außerdem konnten wir in Malta unsere Englischkenntnisse verbessern, indem wir mit verschiedenen Leuten sprachen.
Wir bedanken uns herzlich bei der Schule, Erasmus + und bei denen, die alles organisiert haben.
Vanessa, Anna und Michaela
Nach dem Studium ins Ausland - Teil 2
Studierende der Fachakademie für Sozialpädagogik können bei uns an der Schule im Anschluss zu Ihrem dreijährigen Studium einen Auslandsaufenthalt durchführen. Die finanzielle Förderung erfolgt hierbei durch das Programm Erasmus+ und hat eine maximale Dauer von 12 Monaten. Hier der Zwischenbericht der Studierenden L. Höcherl:
Am Samstag, den 01.Oktober 2022 bin ich in Dänemark, genauer gesagt in Sonderborg angekommen. Jetzt bin ich schon einen Monat hier. Es kommt mir aber so vor, als ob ich erst ein paar Tage hier wäre, so schnell vergeht die Zeit. In diesem Monat habe ich viel neues gesehen, was ich von Deutschland anders kenne. Zum Beispiel beim Straßenverkehr: Auf dem Boden sind Zacken abgebildet. Wenn die Spitzen davon zu dir zeigen, dann muss man die Vorfahrt achten. Das Tempolimit außerorts ist hier außerdem auf 80 Km/h beschränkt.
Auch in der Arbeit sind mit einige Sachen aufgefallen, die ich anders gewöhnt bin. Hier sind die Regeln an die Kinder teilweise strenger, zum Beispiel was das Essen angeht (Keine Süßigkeiten, Weißbrot, Müsliriegel etc. mitbringen) aber teilweise auch lockerer (Die Kinder dürfen zum Beispiel miteinander raufen). Auch ist es hier so, dass es bei den Krippenkindern so gehandhabt wird, dass wenn ein Kind nicht schlafen kann, eine Erzieherin mit dem Kind in einem Kinderwagen raus geht. Schläft das Kind dann, wird es draußen (warm eingepackt natürlich) stehen gelassen. An der frischen Luft draußen zu schlafen, soll gesund sein. Generell ist mir aufgefallen, dass die Dänen sehr gelassen sind; oft gehen Leute pfeifend an mit vorbei und auch die Eltern im Kindergarten kommen immer mit einem Lächeln auf den Lippen hinein.
Eine weitere Sache, die ich schon rausgefunden habe ist, dass das dänische Gebäck sehr gut ist! Meine Empfehlung für jeden der nach Dänemark kommt: Eine Tasse Kaffee mit einer „Kanelsnurre“ in einem schönen Café! Das ist total „hyggelig“! Bis jetzt gefällt es mir hier sehr gut, und ich freue mich auf die kommenden fünf Monate.
Nach dem Studium ins Ausland - Teil 1
Studierende der Fachakademie für Sozialpädagogik können bei uns an der Schule im Anschluss zu Ihrem dreijährigen Studium einen Auslandsaufenthalt durchführen. Die finanzielle Förderung erfolgt hierbei durch das Programm Erasmus+ und hat eine maximale Dauer von 12 Monaten.
Hier der Zwischenbericht der Studierenden V. Hofmeister: ”Äventyrets Förskola”
Aus dem Schwedischen in das Deutsche übersetzt, ”abenteuerliche Vorschule”. So heisst die Einrichtung welche ich als deutsche Erzieherin für drei Monate in Höganäs besuchen darf. Mittlerweile habe ich schon mehr als drei aufregende Wochen mit vielen neuen Eindrücken hinter mir gelassen. Die ersten Tage waren für mich ziemlich anspruchsvoll, da die Umgebung und die schwedische Einrichtung, welche nach der Reggio Pädagogik arbeitet, fremd waren. Hinzu kamen ausserdem die sprachlichen Barrieren. Nach knapp einem Monat, ohne grosse schwedische Sprachkenntnisse, kann ich zumindestens meinen Kitaalltag einigermassen gut meistern. Mit einem Mischmasch aus Hand und Fuss, deutsch, englisch und schwedisch klappt es meistens bei den Kindern, Kollegen und mir. Was ich den Monat verinnerlicht habe ist das Zitat von Paul Wazlawik ”Man kann nicht nicht kommunizieren”.
Hej då
Die Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement verabschiedet Ihre Absolventen
Mit Fleiß und Engagement zum Titel
Wie außergewöhnlich herausfordernd die Umstände während der Weiterbildung zum Betriebswirt/in werden würden, das konnten die heutigen Absolventen der Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement in Miesbach vor 3 Jahren nicht ansatzweise ahnen. Durch die Corona-Pandemie haben die Studierenden in einer lange Phase von Distanzunterricht zwar einiges an Wissen erhalten, dennoch waren ein hohes Maß an Selbstdisziplin und Engagement gefragt, um die Prüfungen erfolgreich abzulegen. Auch die Sorge um einen Platz für das betriebliche Anerkennungsjahr war in der Klasse deutlich zu spüren. Durch Verbindung zwischen den Lehrkräften und den Betrieben konnte letztendlich doch für Jeden eine Praktikumsstelle gesichert werden. Es waren harte und lehrreiche drei Jahre! Über das Erreichte dürfen sie besonders stolz auf sich sein!
Im festlich geschmückten Saal beim Huber in Linden hat die Klassenleitung Frau Verena Weber zusammen mit Herrn Stephan Plichta, stellvertretender Schulleiter des BSZ Miesbach, die Zeugnisse den 13 frisch gebackenen Betriebswirtinnen und einem Betriebswirt für Ernährungs- und Versorgungsmanagement überreicht. Stolz und erleichtert waren sie alle, als sie das Zeugnis entgegengenommen haben. Aber nicht nur die Studierenden freuen sich über ihren Abschluss, auch Eltern, Freunde und die Lehrkräfte sind sehr begeistert über deren Leistung.
Als Anerkennung für ihren Fleiß und ihr Engagement wurden auch dieses Jahr die prüfungsbesten Absolventen der Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung für herausragende Leistungen ausgezeichnet. Stefanie Huber und Theresa Baumann jeweils mit einem Notendurchschnitt von 1,11 und Helene Wimmer mit 1,31 haben diese Auszeichnung erhalten. Darüber hinaus erhielten auch Annamaria Kastner mit 1,36 und Josef Wax mit 1,47 jeweils eine Urkunde des Landkreises Miesbach für ihren hervorragenden Abschluss.
Gut gerüstet starten jetzt alle AbsolventInnen in ihr Berufsleben, wo sie ihr Wissen in die Praxis umsetzen und neue Wege angehen, die vielfältiger und attraktiver nicht sein könnten – Ausbildungsleitung, Eventmanagement, Kreuzfahrtschiff, Auslands, mittlere Führungsebene …
Die Namen der Absolventen sind:
Baumann Theresa, Hacklinger Katharina, Huber Stefanie, Johann Angelika, Kastner Annamaria, Kriner Elisabeth, Link Kathrin, Monn Marina, Muhr Maria, Wax Josef, Weingand Maria, Wimmer Helene, Zinner Sara
Tutorenprogramm 22-23 läuft an
Im Rahmen der Klassensprecherversammlung wurde von Frau J. Fahr das Programm "gemeinsam.Brücken.bauen" vorgestellt und speziell auf die Möglichkeit des Tutorenprogramms hingewiesen. Hier besteht die Möglichkeit, dass leistungsstarke Lernende Unterstützungskurse für Schülerinnen und Schüler mit Lernrückständen anbieten. Nach dem Prinzip "Lernen durch Lehrern" helfen die Tutorinnen und Tutoren aber nicht alleine anderen, sondern erleben auch Selbstwirksamkeit und eigenen Kompetenzzuwachs. Sie werden eingesetzt, um z. B. im Rahmen einer Hausaufgabenbetreuung oder Nachbereitung von Unterrichtsstoff außerhalb der Unterrichtszeiten andere Lernende zu unterstützen. Ein herzlicher Dank geht an Frau Fahr, die die Betreuung und Organisation dieser sinnvollen und gewinnbringenden Aktivität übernimmt.