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Die Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung auf Klassenfahrt nach Wien
Abschlussfahrt der EV12 nach Wien
(10 Juli – 13. Juli 2023)
Nach einem Herzschlagfinale zwischen dem verspäteten Zug aus Holzkirchen und dem abfahrbereiten Zug nach Wien und der höflichen Aufforderung einzusteigen, fuhren wir am frühen Morgen vom Rosenheimer Bahnhof vollzählig ab. Die Fahrt verbrachten wir teilweise schlafend und mit der Hoffnung an den Zwischenhalten unseren Sitzplatz nicht durch eine Reservierung zu verlieren. In Wien angekommen, machten wir erste Erfahrungen mit den U-Bahnen und der immensen Hitze, welche uns die Woche über begleiten sollten. Nach dem Beziehen unserer Zimmer und ein wenig Erholung von der Zugfahrt, machten wir uns auf, um die Stadt zu erkunden. Auf dem Plan standen beispielsweise das Parlamentsgebäude und das Volkstheater. Außerdem besichtigten wir den Justizpalast, in dem der Oberste Gerichtshof seinen Sitz hat. Auf dem Weg zwischen den verschiedenen Orten machten wir Bekanntschaft mit Trinkbrunnen Brunnhilde und Stelen, welche mit Wassernebel für eine angenehme Abkühlung sorgten. Am Abend besuchten wir gemeinsam das Musikfestival am Rathausplatz, wo es gleichzeitig viele Stände mit Essen und Getränken gab. Auf einer riesigen Leinwand wurden ein Konzert mit Lady Gaga und Tony Bennett gezeigt, gefolgt von Lewis Capaldi.
Am nächsten Tag ging unsere Tour an der höchsten Kirche Österreichs weiter: Dem Stephansdom. Davor entdeckten wir zum ersten Mal Pferdekutschen, die sogenannten Fiaker. Und eine weitere Person erweckte unsere Aufmerksamkeit: Raffeala Raab, besser bekannt als „Die Militante Veganerin“, die auf TikTok ihre extreme Meinung zu Veganismus vertritt. Ansprechen taten wir sie jedoch nicht. Wir besuchten den Judenplatz, an dem ein Mahnmal für die österreichischen Opfer der Judenverfolgung errichtet wurde. Außerdem unter anderem die österreichische Nationalbibliothek, die über 3,9 Millionen Bücher beherbergt. Die Hofburg sowie die Staatsoper Wiens durften auf unserem Plan auch nicht fehlen.
Am Abend besuchten wir das Filmfestival am Karlsplatz. In Liegestühlen schauten wir den Film „All the Colours of the World Are Between Black and White“. Ein Film, in dem die Liebe zwischen zwei Männern behandelt wird, die in einer Gesellschaft leben, in der Homosexualität tabuisiert wird.
Der nächste Tag führte uns, nachdem wir dem Schloss Belverde und dem Hundertwasserhaus einen Besuch abgestattet hatten, zu einer Weinprobe in den Naturweingarten am Nußberg. Der steile Aufstieg in der prallen Sonne zahlte sich mit einer tollen Aussicht über ganz Wien aus. Der Winzer erzählte uns vieles über den Weingarten und die Herstellung des Weines und reichte uns neben Wein auch Aufstriche, Oliven, Salsiccia und Brot. Abends besuchten wir den Prater, der uns eine große Auswahl an verschiedenen Fahrgeschäften bot und es für die ein oder anderen kopfüber und in die Höhe ging.
Am Tag der Abreise verabschiedeten wir uns von Wien mit einem letzten Highlight. Mit der Besichtigung des Schloss Schönbrunn und dessen beeindruckenden Gartens. Die letzten Stunden durften wir in kleinen Gruppen frei nutzen, um beispielsweise über den Naschmarkt zu laufen oder auf dem Zentralfriedhof das Grab von Falco zu besuchen, bis wir Wien den Rücken kehrten und zurück nach Hause fuhren. (Paula Velske)
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Abschlussfeier der Staatlichen Berufsschule Miesbach
Eine herausfordernde Ausbildungszeit geht zu Ende. Für 158 Absolventinnen und Absolventen des Beruflichen Schulzentrums Miesbach war dies ein großes Ereignis. Auch in diesem Jahr feierten die neuen Fachkräfte gemeinsam mit ihren Familien, Freunden, Lehrern und zahlreichen Ehrengästen in festlichem Rahmen ihre großartigen Leistungen. Bereits zum zweiten Mal fand die feierliche Übergabe der Abschlusszeugnisse direkt in der Aula des Beruflichen Schulzentrums Miesbach statt.
Nach der Segnung durch Dekan Michael Mannhardt gratulierten Schulleiter Martin Greifenstein, Landrat Olaf von Löwis of Menar und Landtagspräsidentin Ilse Aigner den Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Abschluss.
Martin Greifenstein wies auf die ständige technische Weiterentwicklung der Berufe sowie die neuen Herausforderungen durch KI hin. Vor allem gab er den fertigen Azubis aber folgenden Rat mit auf den Weg: "Handelt mit KOPF, HERZ und VERSTAND - denn vor allem das Herz dient Euch als Türöffner in der Berufswelt." Ebenso wünschte er allen eine baldige Rückkehr des Friedens und ein lange bestehendes, geeintes Europa.
Landrat von Löwis of Menar beglückwünschte die Schülerinnen und Schüler zu ihrem Abschluss, den sie trotz schwieriger Zeiten, insbesondere durch Corona, gemeistert hätten. "Wohin Sie auch gehen, kommen Sie wieder in unseren Landkreis zurück, wir brauchen Sie hier", appelierte er an die Absolventen.
Ilse Aigner griff die Worte des Schulleiters über Technik und KI auf und beruhigte die Absolventen. Eine KI wird nie in der Lage sein, die Arbeit z.B. eines Frisörs oder eines Schreiners zu übernehmen. Natürlich gebe es Berufe, die sich vor Künstlicher Intelligenz Sorgen machen müssten, aber weniger im Bereich des Handwerks. In diesem Zusammenhang hob Frau Aigner noch einmal das gute duale Ausbildungssystem hervor.
An die erste Zeit seiner eigenen Ausbildung erinnerte sich Jens Wucherpfennig, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim. Wie schwer war der Gang zur Schule, aber auch der Weg zur Arbeit erklärte der Festredner mit einem Augenzwinkern. Seine Botschaft: "Statt Übermut tut selten gut- Übermut tut gut." Die heutigen Absoventen sollten mutig und kreativ sein und neue Wege einschlagen.
Schülervertreterin Amparo Meinert, frisch gebackene Hotelfachfrau, erzählte von ihren persönlichen Momenten in der Ausbildung, in denen sie am liebsten alles aufgeben und die Ausbildung abbrechen wollte. Aber auch davon, wie sie an diesen Situationen gewachsen ist. "Manche von uns haben wieder gelernt, Privilegien zu schätzen, wie auszugehen und Freunde zu treffen." Sie dankte auch den Lehrkräften, die sich der Herausforderung des Distanzunterrichts während der Corona-Zeit gestellt haben und die Schüer trotz der Widrigkeiten gut vorbereitet haben. "Jetzt beginnt der Spaß des Lebens, genießt es.", ermunterte sie die Absolventen.
Zum Abschluss der Veranstaltung ehrten Schulleiter Martin Greifenstein und Landrat Löwis of Menar die 38 Schülerinnen und Schüler, die ihren Berufsabschluss mit einer Gesamtnote von 1,50 oder besser bestanden haben, mit einem Staatspreis. Die sieben Ausbildungsbesten erhielten einen Landkreispreis.
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Erasmus+ - die Fachakademie für Ernährung und Versorgung in Norwegen
Erfahrung fürs Leben – Studierende der Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement in Miesbach reisen mit ERASMUS+ nach Norwegen
Sechs Studierende der Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement aus Miesbach sind seit dem 9. Juli für vier Wochen nach Norwegen, um dort internationale Erfahrungen im Bereich Housekeeping, Service und Küche zu sammeln. Während ihrer Weiterbildung zur Betriebswirtin für Ernährungs- und Versorgungsmanagement ermöglicht es das BSZ Miesbach den Studierenden mit Hilfe des Förderprogramms ERASMUS+ zusätzliche Berufserfahrung in vielen europäischen Ländern zu sammeln, u. a. auch Norwegen. Aufgeteilt auf drei unterschiedliche Hotels dürfen sie ihre eigenen Erfahrungen aus Deutschland sowie die kreativen Ideen der norwegischen Hotelbesitzer umsetzen. Gemeinsam wird die traditionell norwegische, aber auch die bayerische Küche gekocht. Des Weiteren wird im Housekeeping beispielsweise das Reinigungssystem besprochen und gemeinsam optimiert.
Aus Meerwasser eigenes Salz zu gewinnen, Sirup aus Blumen herzustellen oder das Familienrezept von typisch norwegischem Bacalao zuzubereiten – all das sind Erfahrungen fürs Leben. Neben der Praktikumsphase gilt es aber auch, das Land und die Leute zu erleben. Jede Minute Freizeit wird genutzt, um die Natur zu Fuß zu erkunden oder eine Runde mit dem Kajak zu fahren. Weitere Informationen zur Weiterbildung zum Betriebswirt für Ernährungs- und Versorgungsmanagement und zum Austausch mit Norwegen findest du unter https://fake.bsz-miesbach.de/home.html sowie unserem Instagram-Account.
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Erasmus+ - Studierende der Fachakademie für Sozialpädagogik in Dänemark
Im Rahmen der Weiterbildung zur Erzieherin ist im ersten Jahr ein vierwöchiges Praktikum im elementaren Bereich vorgesehen. Wir, sechs Studierenden der Fachakademie für Sozialpädagogik, erhielten die Möglichkeit, dieses in einem deutschsprachigen Kindergarten in Dänemark, gefördert durch Erasmus+, zu absolvieren. So starteten wir am Freitag, den 09.06.2023, mit zwei sehr vollgepackten Autos in unser Abenteuer. Nach einem Zwischenstopp mit Übernachtung bezogen wir am Samstag unser Haus direkt am Hafen. Nach dem Einleben und Klärung organisatorischer Dinge am Sonntag ging es dann am Montag auch schon mit unserem Praktikum los. Je zwei Studierende durften in einem von vier deutschen Kindergärten in Sonderburg wertvolle Erfahrungen sammeln. Durch unsere Anleitungen, Kollegen und Kolleginnen konnten wir Einblicke in die dänische Pädagogik, den Konzepten der Einrichtungen und die Lebenseinstellungen, wie z.B. die Hygge, gewinnen. Zu unseren Aufgaben zählten die Begleitung und Gestaltung des pädagogischen Alltags, die selbstständige Durchführung von gezielten Angeboten und sowohl pflegerische als auch hauswirtschaftliche Tätigkeiten. Die Kinder durften wir im Freispiel unterstützen und zu neuen Herausforderungen motivieren. Indem wir die zahlreichen Unterschiede in der Gruppe reflektierten und mit Gegebenheiten in Deutschland verglichen, konnten wir viel aus unseren Eindrücken lernen und für unsere weitere Zukunft mitnehmen. In unserer Freizeit unternahmen wir zahlreiche Ausflüge und erkundeten die Umgebung. Unter anderem bummelten wir durch Flensburg, besichtigten die Sommerresidenz der dänischen Königin in Gravenstein und machten die Stadt Sonderburg unsicher. Ein verlängertes Wochenende verbrachten wir im sehenswerten Kopenhagen und auch ein Strandtag durfte natürlich nicht fehlen. Ein großes Dankeschön richten wir an Frau Wiedner, die mit uns den Aufenthalt so perfekt vorbereitet hat. Wir sind alle sehr glücklich über diese unvergessliche Reise!
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Unser Nähkurs hat Tradition
Der neue Lehrplan der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung bietet, angelehnt an die berufliche Realität in diesem Berufsfeld, nur noch wenig Raum für textiles Arbeiten. Es zeigt sich jedoch, dass nicht alleine die Reparatur von Kleidung, sondern durchaus Eignes mit der Nähmaschine herzustellen, bei unseren Schülerinnen sehr gut ankommt. Somit bieten wir parallel zum regulären Unterricht einen Nähkurs an. Angeleitet durch die Schneidermeisterin V. Durner haben vier Schülerinnen der Klasse EV11 einen Trachtenrock genäht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Künstliche Intelligenz an der Berufsschule-Chancen und Herausforderungen
Mit der Zeit gehen und die Auszubildenden fit für die Technologien der Zukunft zu machen - dies ist eine der Herausforderungen für die Lehrkräfte des BSZ Miesbachs. Zu diesem Zweck besuchten Dr. Thomas Meier, Dr. Moritz Herrmann und Dr. Marcel Wever vom Munich Center for Machine Learning die Berufsschule, um Auszubildende und Lehrkräfte über neueste Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz zu informieren.
Zunächst begrüßten die stellvertretende Landrätin Ulrike Küster und die stellvertretende Bürgermeisterin Astrid Güldner die Anwesenden. Astrid Güldner, die ihre Rede passenderweise zu Anschauungszwecken von ChatGPT verfassen ließ, zeigte den Schülerinnen und Schülern somit gleich einen Einsatzbereich der KI. Sie wies aber zugleich auf die vielen ungeklärten ethischen Fragen im Umgang mit der KI hin, bevor die eingeladenen Wissenschaftler des MCML zur Wort kamen. Das Munich Center for Machine Learning ist eines von sechs nationalen KI-Kompetenzzentren, die durch die KI-Strategie der Bundesregierung und des Freistaats Bayern gefördert werden. Am MCML arbeiten Forscher der Technischen Universität München und der Ludwig-Maximilians-Universität München zusammen.
Dr. Thomas Meier erklärte, dass einer der ausdrücklichen Aufgaben des MCML darin besteht, die Künstliche Intelligenz in Industrie und Bildung praktisch zu transferieren. Deshalb wurde das BSZ als Kooperationspartner des MCML im Bereich der beruflichen Bildung ausgewählt.
Die Entwicklung der KI, die bereits in den 50iger Jahren begann sowie deren grundlegende Funktionsweise schilderte Dr. Moritz Herrmann den Zuhörern anschaulich. Er betonte dabei ausdrücklich die Bedeutung des Menschen, der als denkendes Wesen über der KI steht.
Moritz Herrmann griff den Alltag der Azubis auf und zeigte ihnen wie z.B. Netflix, Amazon und Facebook die KI bereits seit geraumer Zeit nutzen. Auch autonomes Fahren und die Krebsfrüherkennung in der Medizin nutzen KI ebenso wie Smart Homes, intelligente Fabriken und persönliche Kalender.
Marcel Wever zeigte anhand von ChatGPT, einem auf künstlicher Intelligenz basierten Sprachmodell, wie darüber Geschäftsbriefe, Rechnungen, Gedichte, etc. auf einfachste Weise generiert werden können. Er führte den Schülerinnen und Schülern auch vor, wie z.B. aus Texten ein künstliches Bild entstehen kann und wies hierbei gleich auf eine Gefahr durch die KI hin: der viel einfacheren Verbreitung von Fake News.
Im schulischen Bereich kann die KI die Auszubildenden bei Recherche- und Schreibaufgaben unterstützen und erste Ideen liefern. Marcel Wever betonte, dass der Menscher aber immer noch die wesentlichste Rolle spielt, weil ihm obliegt es, die Rechercheergebnisse der KI auf deren Wahrheitsgehalt zu überprüfen.
Deshalb ist es eine zentrale Aufgabe der Schulen, ihre Schülerinnen und Schüler auf diese Technik vorzubereiten. Sie sensibel zu machen für möglichen Missbrauch, ihnen eine Medienkompetenz zu vermitteln, die es erlaubt, Quellen und Ergebnisse auf deren Wahrhaftigkeit zu überprüfen.
Weil die KI nur auf Daten z.B. aus dem Internet zurückgreift, kann sie dadurch auch Vorurteile und Stereotype reproduzieren und verstärken, da sie selbst keine Ethik besitzt. Auch darüber müssen sich die Auszubildenden im Klaren sein und dies kritisch hinterfragen.
Ob man denn dann selbst noch in der Lage sein muss, einen Geschäftsbrief zu schreiben, wollte zum Schluss ein Schüler wissen. Dies bejahten die Wisseenschaftler des MCML ausdrücklich. die KI sollten nur der Zeitersparnis dienen, aber niemals das menschliche Denken ersetzen.
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Erasmusabend am BSZ in Miesbach
Am 10.05.2023 fand am BSZ in Miesbach ein Erasmusabend statt. In entspannter Atmosphäre trafen sich ehemalige und zukünftige Teilnehmende des Erasmus + Programms. Studierende, welche Erfahrungen im Ausland gesammelt haben, erzählten von ihren Erlebnissen und stellten ihre Betriebe vor. Ein Höhepunkt war die feierliche Verleihung der Europässe, welche den Teilnehmenden als Nachweis für ihren Auslandsaufenthalt dienen und jede zukünftige Bewerbung komplettieren. Während der Pause durften sich alle am Buffet stärken, das leckere kroatische und norwegische Speisen bereithielt. Im Anschluss fanden geleitete Gespräche statt, bei denen Erfahrungen ausgetauscht und gemeinsam in Erinnerungen geschwelgt wurde. Darüber waren sich am Ende des Abends alle einig: „Mit Erasmus + Erfahrungen im Ausland zu sammeln ist sowohl auf persönlicher als auch auf fachlicher Ebene ein sehr großer Gewinn.“