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Erasmus+ : Langzeitmobilität nach Dänemark
Die Unterschiede zwischen dänischen und deutschen Kindergärten
In Deutschland und Dänemark gibt es einige Unterschiede in der Art und Weise, wie Kinder im Kindergarten betreut werden. Im Zuge des Erasmus + Programms absolviere ich ein Praktikum in einem dänischen Kindergarten und folgende Unterschiede sind mir aufgefallen.
In Deutschland beginnt die Kindergartenzeit oft mit drei Jahren. Der Kindergarten ist meist in verschiedene Gruppen unterteilt, je nach Alter der Kinder. Hier wird viel Wert auf eine strukturierte Tagesgestaltung gelegt, mit festen Zeiten für Essen, Spielen und Lernen.
In Dänemark ist der Kindergarten (oder "Børnehave") häufig weniger strukturiert. Kinder sind oft schon mit ein oder zwei Jahren im Kindergarten bzw. in der Krippe. Der Fokus liegt mehr auf dem freien Spiel und der individuellen Entwicklung der Kinder. Dänische Kindergärten legen großen Wert darauf, dass Kinder viel draußen in der Natur sind, das Wetter spielt hier keine Rolle. Es gibt auch weniger Regeln und die Kinder haben mehr Freiraum, selbst Entscheidungen zu treffen.
Ein weiterer Unterschied ist, dass in Dänemark die Betreuung oft sehr familiär und persönlich ist. Die Erzieher sind eng mit den Kindern verbunden und es wird viel Wert auf soziale Fähigkeiten gelegt. In Deutschland gibt es zwar auch eine gute Betreuung, aber die Gruppen sind oft größer und die Erzieher haben weniger Zeit für jedes einzelne Kind.
Zusammengefasst: Während der deutsche Kindergarten eher strukturiert ist und viel Wert auf Lerninhalte legt, ist der dänische Kindergarten flexibler und betont das freie Spiel und die persönliche Entwicklung der Kinder.
Fahrsicherheitstraining am BSZ - Kreisverkehrswacht setzt auf Prävention bei jungen Fahrern
Am Montag, den 07. Oktober, und Dienstag, den 08.Oktober 2024, fand am BSZ Miesbach ein umfassendes Fahrsicherheitstraining für alle 11. und 12. Klassen statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Kreisverkehrswacht Berchtesgadener Land, deren 1. Vorsitzender Peter Starnecker einen eindrucksvollen Vortrag hielt. Der Fokus lag auf der Verkehrssicherheit junger Fahrer, einer besonders gefährdeten Gruppe im Straßenverkehr.
Starnecker wies in seinem Vortrag auf die erschreckenden Unfallstatistiken hin, die zeigen, dass junge Fahrer immer noch überproportional häufig in Unfälle verwickelt sind. Um diesem Trend entgegenzuwirken, vermittelte er den Schülern anhand von realen Beispielen die Folgen von Fehlverhalten im Straßenverkehr. "Richtiges Verhalten kann Leben retten", betonte Starnecker und verwies auf zahlreiche präventive Maßnahmen, die jeder Fahrer kennen sollte.
Besonders anschaulich wurde es bei den praktischen Übungen, bei denen ein Aufprall- und Sturzsimulator zum Einsatz kam. Dieser demonstrierte, wie wichtig das richtige Anschnallen ist, insbesondere bei einem möglichen Fahrzeugüberschlag. Die Schüler konnten hier hautnah erleben, wie gravierend die Auswirkungen von kleinen Unachtsamkeiten sein können.
Ein weiterer Höhepunkt war der Stand mit speziellen Brillen, die das Sichtfeld unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol. oder extremer Müdigkeit simulierten. Die Schüler hatten die Möglichkeit, diese Brillen zu testen und dadurch ein Gefühl dafür zu bekommen, wie stark die Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt werden kann.
Neben den Vorträgen nahmen die Schüler auch aktiv an verschiedenen Parcours und Versuchsreihen teil, bei denen sie unter fachkundiger Anleitung ihr Können unter Beweis stellen und verbessern konnten. Das Interesse war groß, viele Fragen wurden gestellt und die Neugier war bei den praktischen Übungen spürbar.
Zur Unterstützung waren insgesamt zehn Personen vor Ort, darunter auch Polizisten der Miesbacher Polizei, die ebenfalls wertvolle Tipps gaben und sich an den Gesprächen mit den Schülern beteiligten.
Die Kreisverkehrswacht und die Polizei zeigten sich erfreut über das große Interesse und die rege Teilnahme, denn gerade bei jungen Fahrern sei es entscheidend, frühzeitig ein Bewusstsein für die Gefahren im Straßenverkehr zu schaffen.
Die Fachakademie für Sozialpädagogik verabschiedet 46 Erzieherinnen und Erzieher
Unseren 46 Absolventinnen und Absolventen konnten nach dreijähriger Ausbildung wir am 20. September ihre Abschlusszeugnisse überreichen. Zuvor gratulierte der dritte Landrat Herr Bierschneider zu der tollen Leistung und stellte deutlich heraus, wie wichtig die Aufgabe von Erzieherinnen und Erziehern für die Gesellschaft ist. Nach der Rede des Schülersprechers und einer sehr humorvollen Einlage der Studierenden über die Lehrkräfte wurden die Zeugnisse feierlich überreicht. In dem Zug erhielten 4 Absolventinnen mit einem Notenschnitt besser als 1,5 den Landkreispreis überreicht. Nach einer musikalischen Einlage der Lehrkräfte klang dieser schöne Abend aus. Wir wünschen unseren ehemaligen Studierenden alles Gute für ihren beruflichen Weg.
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Anleitertreffen der BFS KI
Im Rahmen der Ausbildung zur Kinderpflegerin bzw. zum Kinderpfleger sind sowohl die Schule als auch Kindertageseinrichtungen beteiligt. Ziel ist es hier eine enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis zu gewährleisten. Um die Zusammenarbeit von Einrichtung und Schule optimal zu gestalten, finden bei uns regelmäßig die sog. Anleitertreffen statt. Eingeladen sind hier Vertreterinnen und Vertreter der Einrichtungen eingeladen, die mit der Begleitung der Lernenden betraut sind. Das erste Treffen in diesem Schuljahr fand am 24. September statt. Es erfolgte ein Austausch über Standards in der Ausbildung, rechtliche Aspekte als auch die durchzuführenden Praktikumsbesuche unserer Lehrkräfte in den Einrichtungen. Die Evaluation der Veranstaltung über Oncoo fiel sehr positiv aus. Wir danken den Einrichtungen für die Teilnahme und freuen uns auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Lernen Lernen an der BFS für Kinderpflege
Im Rahmen der ersten beiden Schulwochen fand in der Berufsfachschule für Kinderpflege das jährliche Projekt "Lernen lernen" statt. Dieses Jahr wurde das erste mal eine "Digitale Schnitzeljagd" durchgeführt, bei der die Schülerinnen und Schüler alle notwendigen digitalen Tools, die bei uns an der Schule regelmäßig verwendet werden. Weitere Themen waren Erlebnispädagogik/Gruppenfindung; Plakatgestaltung und Zeitmanagement. Über Padlet wurden die einzelnen Aktivitäten evaluiert.
Studierende der Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement verabschiedet
Am 12. September war es endlich soweit: 18 Absolventinnen und Absolventen der Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement Miesbach wurden feierlich Ihre Zeugnisse und Urkunden durch Schulleiter Stephan Plichta und der Klassenleitung Katharina Braumiller verliehen. Sieben Absolventinnen erhielten in diesem Zug das Reifezeugnis für die Fachhochschule. Nun dürfen sie sich offiziell Betriebswirtin und Betriebswirt für Ernährungs- und Versorgungsmanagement nennen. Im Rahmen der dreijährigen beruflichen Weiterqualifizierung wurden von den Abgängern anspruchsvolle Fähigkeiten und Fachkenntnisse erworben, welche sie jetzt in ihrem Berufsleben als Führungskräfte bestens anwenden können. Aufgrund hervorragender Leistungen erhielten die Absolventinnen Sophia Stöllner , Katharina Probst sowie Dorothee Zingerle als besonderer Ehrung den Staatspreis der Bayerischen Staatsregierung verliehen. Zudem wurde Frau Probst auch als Landkreisbeste ausgezeichnet. Wir wünschen unseren Absolventinnen und Absolventen für die berufliche Zukunft alles Gute, viel Erfolg und tolle Erlebnisse! (Bericht: I. Hansch)
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Feierlicher Abschluss am BSZ Miesbach: 159 Absolventen starten in die Zukunft
Eine ereignisreiche und lehrreiche Ausbildungszeit fand am vergangenen Dienstag ihr gebührendes Ende. Die 159 Absolventen des Beruflichen Schulzentrums Miesbach feierten gemeinsam mit ihren Familien, Freunden, Lehrkräften und zahlreichen Ehrengästen in einem festlichen Rahmen ihre herausragenden Leistungen. Die feierliche Übergabe der Abschlusszeugnisse fand in der festlich geschmückten Aula der Berufsschule statt. Den Auftakt der Veranstaltung bildete das Grußwort des Landrats Olaf von Löwis of Menar, der die wichtige Rolle der Berufsschule über den Landkreis hinaus, betonte. "Euer Durchhaltevermögen verdient Respekt", lobte von Löwis die Absolventinnen und Absolventen und zollte ihnen Anerkennung für ihre erworbenen Fähigkeiten im technischen Bereich, ihre Teamarbeit und ihre persönliche Entwicklung. "Die Welt außerhalb der Schule, aber vor allem die Heimat wartet auf euch", schloss er seine Rede.
Einen ökumenischen kirchlichen Segen spendeten Pfarrer Erwin Sergel und Dekan Michael Mannhardt, bevor Oberstudiendirektor Martin Greifenstein die Anwesenden begrüßte. "Ihr habt alles richtig gemacht", betonte der Schulleiter in seiner Ansprache. Er hob den Wert des erreichten Abschlusses hervor und dankte den Eltern für ihre Unterstützung. Mit diesem Abschluss fänden die Absolventinnen und Absolventen immer eine Arbeit , so der Schulleiter.
Ein weiteres Highlight war das Grußwort von Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags. Sie erinnerte sich an ihren eigenen Abschluss vor fast 40 Jahren und hob die Bedeutung der dualen Ausbildung hervor, die weltweit Anerkennung findet. "Die unglaublich große Zahl der ausbildenden Betriebe ist ein Schatz, den man erst sieht, wenn man von außen auf unser Land schaut", sagte Aigner und gab den Absolventen den Startschuss für ihr weiteres Berufsleben.
In der Festrede von Florian Gerhard vom Arbeitskreis Schule und Wirtschaft wurde die Bedeutung der Abschlussfeier und die Verbundenheit zur Region hervorgehoben. "Sie stehen vor ihrer persönlichen Zukunft, seien Sie bereit weiterzugehen", ermutigte Florian Gerhard die Absolventen und erinnerte daran, die Unterstützung von Eltern, Freunden und der Schulfamilie zu schätzen.
Schülervertreterin Janine Prömm, die selbst ihre zweite Ausbildung zur Schreinerin macht, gratulierte den Absolventen von Herzen. "Während unserer persönlichen Reise haben wir voneinander gelernt, uns gegenseitig unterstützt und sind ein Stück erwachsender geworden", sagte Prömm. Sie betonte, dass dies nicht das Ende der Reise sondern der Anfang eines neuen Kapitels sei.
Ein besonderer Moment der Veranstaltung war die Ehrung von Quirin Grabmaier durch Ilse Aigner für sein spezielles soziales Engagement.
Zum Abschluss der Feier ehrten Schulleiter Martin Greifenstein und Landtagspräsidentin Ilse Aigner die 27 Schülerinnen und Schüler, die ihren Berufsabschluss mit einer Gesamtnote von 1,50 oder besser bestanden haben, mit einem Staatspreis. Die fünf Ausbildungsbesten erhielten zudem einen Landkreispreis.
Die Abschlussfeier war ein gelungener Höhepunkt eines wichtigen Lebensabschnitts und bot den frisch gebackenen Fachkräften einen würdigen Rahmen, um ihre Erfolge zu feiern und hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.
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